Aktuell

„Apfel, Zimt & Todeshauch“

Krimi-Adventskalender in 24 Episoden.


„Blaulicht“



Juni 2010. Hitzewelle und Fußball-WM nehmen der Stadt den Atem und bestimmen ihren Rhythmus.

In der mittagsstillen Nordstadt wird Heinrich Zintl Zeuge, wie sein Nachbar, der Musiklehrer Wolfgang Gerlach, auf offener Straße niedergestochen wird. Die Täterin ist seine ehemalige Schülerin Sandra Kovács. Sie wird noch am Tatort festgenommen, schweigt aber beharrlich über ihr Motiv. Offensichtlich ist die junge Frau psychisch schwer gestört, was nicht nur auf ihren Drogenkonsum zurückzuführen ist, und bald stellt sich die Frage, ob Gerlach und Sandra mehr waren als nur Lehrer und Schülerin.

Dem Ermittlerteam um den ehrgeizigen Hauptkommissar Kalz und seiner neuen Kollegin Zoe Kandeloros gelingt es nur langsam, das Beziehungsgeflecht zu entwirren. Dabei erscheint plötzlich auch der Jahre zurückliegende Tod eines Mitschülers in ganz neuem Licht. Der Fall wird neu aufgerollt, und nach und nach wird den Ermittlern klar, dass hinter der Messerattacke weit mehr steckt als nur die Tat einer unzurechnungsfähigen Drogenabhängigen …

Nach dem hoch gelobten Debüt Rache, Engel! folgt nun der neue packende Krimi des erfolgreichen Autorenduos Petra Nacke und Elmar Tannert, der den Leser nicht nur in das hitzeflirrende Nürnberg, sondern über das oberpfälzische Grenzland bis nach Tschechien entführt – mitreißend, raffiniert konstruiert und auf höchstem literarischen Niveau.



„Rache, Engel!“

"Das wird der größte Edelstein im Schatzkästchen der fränkischen
Krimiszene. Höchster literarischer Anspruch gepaart mit
kurzweiliger Spannung. Glückwunsch an meine Kollegen!"
- Veit Bronnenmeyer, Krimiautor




Ein sehr früher, kalter Morgen unter einer Eisenbahnbrücke in Nürnberg-Gostenhof. Eine Handvoll Menschen, deren Wege sich zufällig kreuzen. Und eine Leiche, die plötzlich keine mehr ist.
Damit beginnt der ungewöhnliche Kriminalroman des Autorenduos Petra Nacke und Elmar Tannert. Skurrile und sympathische Figuren treten auf und schlagen den Leser in ihren Bann. Paula und Gregor werden Zeugen eines Mordes, aber weil ihre Geschichte für die Polizei zu unglaubwürdig ist, sehen sie sich gezwungen, den Fall selbst aufzuklären und auf unorthodoxe Weise zu ermitteln. Ein Verbrechen ist geschehen, da sind die beiden sich sicher, aber wo ist die Leiche geblieben? Wer ist der Mörder? Wird er noch einmal zuschlagen? Bald führt eine Spur die Hobbydetektive zu einer Frau, die ein schreckliches Schicksal getroffen hat. Verbindet sie etwas mit jener verdächtigen Gestalt, die wiederholt in der Nähe des Tatorts auftaucht, einem Arbeiter von riesenhafter Größe und Körperkraft, aber beschränktem Verstand?
Als die Polizei endlich eigene Ermittlungen aufnimmt, geraten Gregor und Paula in die Schußlinie, denn sie haben bereits kräftig dazu beigetragen, daß der Fall noch rätselhafter geworden ist.
Ein hochintelligenter Kriminalroman, fesselnd, bewegend und voller Überraschungen, sprachlich bestrickend schön. Unvergeßlich werden sich dem Gedächtnis des Lesers die Figur des Pathologen und die vielen anderen urwüchsigen Nürnberger Charaktere einprägen. Hin und wieder lassen einige kluge Tiere durchblicken, wie beschränkt die menschliche Weltsicht oft ist.

(Pressetext ars vivendi)


Foto: Berny Meyer

Bloc Sanitaire auf Mofaschädel Records



Wenn die 5 bekennenden Toilettenfanatiker von Bloc Sanitaire nicht gerade die größten Hits der Rock‘n‘Roll-Geschichte erlösen, heben sie eigene kleine süße nackte Zombiebabies aus der Taufe. Schon die erste Nummer reißt den Hörer hinein in den Sog der Gezeiten und löst spontane Begeisterungsstürme aus, welche sich auch nicht legen, wenn beim Matrosentanz die Wellen noch höher schlagen - Händeklatschen und lautes Mitgrölen ist Pflicht! Nach dieser furiosen Eröffnung beweisen die Blöcke mit Ich Du Er Sie Es, daß sie auch ganz anders können: Ein hintergründiger Text driftet auf einem Floß aus Klang stromabwärts, bis es einen tosenden Wasserfall hinunterschießt. Das ist die perfekte Vorlage für Daumenkino. Noch düsterer, noch emotionaler wird der Leidensdruck unerträglich erhöht – bis auch der letzte Spießer kurz davor ist, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Die vermeintliche Erlösung kommt erst mit dem Tinnitus der Liebe, der sich aber schon bald als psychotischer, sich immer tiefer ins Hirn fressender Ohrwurm entpuppt und den Hörer ausgezogen, mit triefendem Gafer und stierem Blick auf dem Sofa sitzen läßt. Und die Zigarette danach wird zur Qual ...


Lilly Urbat: Stimme
Anders Möhl: Stimme, Gitarre
Fredder Wanoth: Gitarre
Elmar Tannert: Baß, Stimme
Theobald Fuchs: Schlagzeug


Aufnahme, Mix & Mastering: Bernd Pflaum