- das einmalige Programm der Galerie Bernsteinzimmer im Stundenformat an jedem ersten Sonntag im Monat, gestaltet und moderiert von Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl, Petra Nacke, Helga von Rauffer, Elmar Tannert und Fredder Wanoth, mal mit, mal ohne Sachverstand.
Videokunst (YouTube) und technische Betreuung: Detlef Paulig; Fotodokumentation: Hans Gottwald.
Einlaß ab 17 Uhr, exakter Beginn: 18 Uhr
Eintritt 6 €
Das Konzept von Radio Bernstein ist originell, die Premiere gelungen, und man darf gespannt sein auf die nächste Ausgabe. (Nürnberger Nachrichten, 8.5.07)
Nun hat es das kleine Radio (Bernstein) in das etwas größere (Radio Z) geschafft. «Bernstein on air» heißt es an jedem letzten Freitag im Monat, irgendwann zwischen 16 und 18 Uhr im Rahmen des täglichen Z-Kultur- und Politikmagazins «Stoffwechsel» auf der Frequenz 95,8 MHz. Dann gibt es jeweils den kompletten Mitschnitt einer Bernsteinzimmer-Sitzung zu hören – rund 60 Minuten und garantiert nicht nachbearbeitet. Die Kooperation ist erst einmal ein Testballon für ein halbes Jahr: Wenn das Format ankommt, dann wird es vielleicht irgendwann einen festen Sendeplatz für das Team aus dem Bernsteinzimmer geben. (Nürnberger Nachrichten, 22.7.09)
Aktuelle Programmvorschau
No. 34 / ausnahmsweise am 2. Sonntag: 11. April 2010
Klimawandel - Klimalüge?
Die Polkappen schmelzen, der Golfstrom bleibt stehen, im Himalaya tauen die Gletscher! Wer hat´s verbockt? - Nein, nicht die Schweizer, sondern wir alle. Jedenfalls will man uns das glauben machen und verordnet uns Energiesparlampen. Was aber ist dran am (menschgemachten) Klimawandel und was am Schockbegriff CO2? Studiogast Jürgen Vollmer, Meteorologe, Petra Nacke und Dr. Theobald Fuchs wollen versuchen, Licht in das Dunkel zu bringen - garantiert ohne Energiesparlampe!
No. 35 / 2. Mai 2010
Verbote
Radio Bernstein wird die Gruppenausstellung "Rausch" (25. April bis 23. Mai) mit einem Hörfunkmagazin rund um "Verbote" begleiten. Denn möchte man sich angesichts von Verbotswahn und Regulierungswut nicht am liebsten in einen immerwährenden Rausch stürzen - während man zugleich befürchten muß, daß in kommenden Zeiten auch dem Rausch per Verbot der Garaus gemacht wird? Noch ist nicht bekannt, welcher prominente Gast den Moderatoren Rede und Antwort stehen wird, doch wird Radio Bernstein wie gewohnt tief schürfen und weit ausholen. Während der Sendung herrscht striktes Lach-, Schwätz-, Räusper-, Hust- und Niesverbot.
No. 36 / 6. Juni 2010
Rund um den Krimi mit Kommissar Grimm
Was Literaturwissenschaftler niemals aufspüren können, wird in Radio Bernstein kriminologisch enthüllt: Ist für Polizeibeamte womöglich nur unfreiwillig komisch, was wir für spannend halten? Das Verhör mit Hauptkommissar Peter Grimm führen Veit Bronnenmeyer und Elmar Tannert.
Alle bisher aufgezeichneten Sendungen sind abrufbar unter bernsteinzimmer.podspot.de oder direkt über den zu jeder Sendung eingefügten Link weiter unten auf dieser Webseite. Die Sendungen im Überblick:
KULTUR
Trinken und Schreiben - bringt's das? (Mai 2007) - Bremer und Stadtmusikant (Juni 2007) - Tödliches Franken (Oktober 2007) - Stadtgeheimnisse (November 2007) - Prager Abend (Dezember 2007) - Gloomy Friday (Dezember 2007) - Dada war schon da, bevor 'dadada' da war (Februar 2008) - Ganz neue Töne von Feinton (April 2008) - Die Haßliebe zwischen Nürnberg und Fürth (Juli 2008) - Uns steht das Wasser bis zum Hals (September 2008) - Der Untergang des Hauses Usher (Oktober 2008) - Muggn (November 2008) - Weihnachtsmenü in einer Stunde (Dezember 2008) - The Best Of Mofaschädel Records (Mai 2009) - Berühmt in Nürnberg - bringt's das? (Juli 2009) - Urlaub in Gostenhof (September 2009) - Ich dir auch - Malediktologie international (Oktober 2009) - Stunde der Klage (November 2009) - El Mago Masin (Dezember 2009) - Winterexplosionen (Januar 2010) - Blumenfresser unverblümt (Februar 2010) - Zettels Einkauf (März 2010)
WISSENSCHAFT
Gott kegelt doch (Juli 2007) - Wer jetzt noch raucht, ist schon wieder Avantgarde (Juni 2008) - Die Zukunft der Vergangenheit (März 2009)
POLITIK
Schwarzbrotkapitalismus (März 2008) - Die EU, eine Diktatur ohne Führer? (April 2009)
HÖRSPIEL
Bölcsföldys Geisterbahn (September 2007) - Die singenden Statuen (Mai 2008) - Die Reise nach Europolis (August 2008)- Winterdepressionen (Januar 2009) - Der schwarze Kreis (Februar 2009)
REPORTAGE
Albanien - Land des schadhaften Hörens (Juni 2009)
Ausgewählte Fotos aus dem Radio Bernstein-Studio:
Sendung Nr. 8 "Gloomy Friday", 14.12.2007, in 24 Aufnahmen von Hans Gottwald. Maske: Gudrun Graf
Sendung Nr. 9 "Dada war schon da, bevor dadada da war", 3.2.2oo8, in 3 Aufnahmen von Hans Gottwald
Sendung Nr. 10 "Schwarzbuch Kapitalismus - Robert Kurz im Gespräch", 2.3.2008, in 6 Aufnahmen von Hans Gottwald
Sendung Nr. 12 "Die singenden Statuen im Bernsteinzimmer", 4.5.2008, in 9 Aufnahmen von Hans Gottwald
Sendung Nr. 13 "Wer jetzt noch raucht, ist schon wieder Avantgarde", 1.6.2008, in 8 Aufnahmen von Hans Gottwald
Bewegte Bilder aus dem Radio Bernstein-Studio:
aus Sendung Nr.6 "Stadtgeheimnisse" - Tibor Klingen und Tobias Vogtmann an der Glasharfe
aus Sendung Nr.9 "Dada war schon da, bevor dadada da war" - Die Hymne der Dadaisten
aus Sendung Nr. 10 "Schwarzbuch Kapitalismus" - Der Chor der Armen
aus Sendung Nr. 13 "Wer jetzt noch raucht, ist schon wieder Avantgarde" - Der Jingle auf Drehaschenbecher, Kamm und Zigarettenpapier
aus Sendung Nr. 16 "Uns steht das Wasser bis zum Hals" - mit einer minimialistischen Interpretation von "Here Comes The Rain Again" von Gina Henkel, Tibor Klingen und Tobias Vogtmann
Die bisherigen Sendungen
No. 1 / 6. Mai 2007
Trinken und Schreiben - bringt's das?
Eine Untersuchung über die Trinkgewohnheiten namhafter Autoren inkl. Selbstversuch "Trinken und Referieren" von Petra Nacke und Elmar Tannert.
Moderation und Ausschank: Bundesschnapswart Fredder Wanoth
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl, Detlef Paulig
No. 2 / 3. Juni 2007
Bremer & Stadtmusikant - Live-Hörbuch mit Interruptionen
Eine Lesung des Berliner Schriftstellers Jan Peter Bremer ("Still Leben") mit musikalischen Einlagen von Fredder Wanoth, der mit der solo-a-cappella-Interpretation des Klavierkonzerts Nr.V Es-Dur von Ludwig van Beethoven einen krönenden Schlußpunkt setzt.

Moderation und Interviews: Helga von Rauffer, Elmar Tannert. Unter anderem wird das Thema "Die Schreibblockade von Autoren nach der Verleihung von Kulturförderpreisen" erörtert
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl, Detlef Paulig
No. 3 / 1. Juli 2007
Gott kegelt doch
Ein astronomisches Gespräch von und mit Pierre Leich und Dr. Theobald Fuchs. Bildbeschreibungen: Fredder Wanoth, sphärische Musik: Tibor Klingen
Tontechnik: Anders Möhl, Detlef Paulig
No. 4 / 2. September 2007
Bölcsföldys Geisterbahn
Kinderstunde in Radio Bernstein. Gruselige Live-Hörspiel-Geschichten von und mit Dr. Theobald Fuchs (Stimmen, Geräusche, Blockflöte), Anders Möhl (Geräusche, Gitarre), Petra Nacke (Moderation, Stimmen, Geräusche, Melodica), Irma Stolz (Illustrationen), Elmar Tannert (Geschichten/Erzähler/Regie, Melodica, E-Baß), Emanuel Tannert (Melodica, Geräusche), Fredder Wanoth (Stimmen, Geräusche)
Tontechnik: Anders Möhl, Detlef Paulig
No. 5 / 7. Oktober 2007
Tödliches Franken
In 33 epigrammatischen Kurztexten führt Helmut Haberkamm den Tod als Meister aus Franken vor. Mit schaurigen Intermezzi auf der singenden Säge von Cornelia Effner. Moderation: Elmar Tannert
Tontechnik: Anders Möhl, Detlef Paulig
No. 6 / 4. November 2007
Stadtgeheimnisse
Wer alles trieb im Heilig-Geist-Spital sein Unwesen? Was geschieht, wenn man dem Nußkaspar begegnet? Was hat die Hinrichtung eines Nürnberger Patriziers mit einem transsylvanischen Fluch zu tun? Ein Streifzug durch die Nürnberger Sagenwelt von und mit Gerd Berghofer, Petra Nacke, Kurt Neubauer und Elmar Tannert, inklusive einer szenischen Lesung von Fitzgerald Kusz' Mini-Drama "Eulenspiegel in Nürnberg". Mit Geräuschen, Effekten und Glasharfenmusik von Tibor Klingen, Tobias Vogtmann und Dr. Theobald Fuchs
"Stadtgeheimnisse. Nürnberger Sagen neu erzählt"
Herausgegeben von Kurt Neubauer im
W. Tümmels Verlag, Nürnberg.
144 Seiten mit vielen farbigen Illustrationen,
gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag; 24,80 Euro
ISBN 978-3-940594-00-6
Tontechnik: Detlef Paulig
No. 7 / 2. Dezember 2007
Prager Abend
Foto: Hans Gottwald
Der Bildhauer, Rezitator und Exil-Prager Václav Gatarik liest aus dem Werk von Ladislav Klima, Überzeugungsostler Fredder Wanoth stellt sich der Herausforderung eines Diavortrags im Hörfunk mit ausgewählten Ansichten Prager Idyllen. Am Cello: Peter Fidel
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl
No. 8 / Sondersendung /aufgezeichnet am 14. Dezember 2007
Gloomy Friday
Das Weihnachtsgeschenk von Radio Bernstein an seine Hörer: Gruselige Lyrik zur Weihnachtszeit, dargeboten von Tibor Klingen (Glasharfe), Petra Nacke (Stimme), Elmar Tannert (E-Baß) und Tobias Vogtmann (Glasharfe). Maske: Gudrun Graf
"Gloomy Sunday" gefilmt von Gudrun Graf
v.l.n.r.: Tibor Klingen, Tobias Vogtmann, Petra Nacke, Elmar Tannert
Fotos: Hans Gottwald
No. 9 / 3. Februar 2008
Dada war schon da, bevor "dadada" da war
Dadaistische Lyrik von Walter Serner (1889-1942), garniert mit fränkisch-zeitgenössischen Dada-Bonbons aus der Feder von Helmut Haberkamm, präsentiert von Petra Nacke mit Assistentin Cora Ebert (10 J.) und dem Geräuschimitator Lars Fischer. Elmar Tannert zupft und schlägt dazu den Baß unter besonderer Berücksichtigung der "D"- und "A"-Saite
Lars Fischer, Petra Nacke, Elmar Tannert, Cora Ebert. Foto: Hans Gottwald
Helmut Haberkamms "Lied der Franken" jetzt in TV Bernstein
No. 10 / 2. März 2008
"Schwarzbuch Kapitalismus" - Robert Kurz im Gespräch
Klaus Hammerlindl, Robert Kurz, Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl. Foto: Hans Gottwald
Dr. Theobald Fuchs steht im Ruf, er könne selbst Dreijährigen die Relativitätstheorie von Einstein nahebringen, und ist damit wie kein anderer prädestiniert, als Moderator und Interviewer die Hörer von "Radio Bernstein" mit Robert Kurz' Kapitalismuskritik vertraut zu machen. Außerdem zu Gast im Studio: Kult-Kurzfilmemacher, Stadtratskandidat ("Die Guten") und Hartz-IV-Empfänger Klaus Hammerlindl. Themen der Diskussion sind unter anderem die geschichtliche Entwicklung der totalen Ausbeutung, die verbrecherischen Ideen des Jeremy Bentham und Auswege aus der unerträglichen Versklavung durch die Verwertung der Arbeit. Für musikalische Erbauung sorgen der "Chor der Armen" mit dem Lied "In Mutters Stübele" sowie Multiinstrumentalist Tobias Vogtmann am Akkordeon, unterstützt von Anders Möhl (Gitarre) und Dr. Theobald Fuchs (Blockflöte)
No. 11 / 6. April 2008
Ganz neue Töne von Feinton
Eigens für Radio Bernstein haben (v.l.n.r.) Petra Nacke (Gesang), Horst Faigle (Marimba), Johnny Pickel (Kontrabaß) und Bettina Ostermeier (Klarinette, Akkordeon) die Top Ten der schönsten Musikerwitze geübt. Zwischen den Witzen spielen sie auch den einen oder anderen (bislang unveröffentlichten) Song. Damit ist diese Sendung ein Muß für die große Feinton-Fangemeinde, insbesondere für den Fanclub in Moskau, dessen Mitglieder den Weg nach Nürnberg nicht auf sich nehmen konnten.
No. 12 / 4. Mai 2008
Dreigroschen-Hörspiel
Exklusiv für die Sendung zum einjährigen Jubiläum von Radio Bernstein gedichtet und im Studio Bernsteinzimmer uraufgeführt: "Die singenden Statuen im Bernsteinzimmer" - ein hanebüchenes Dreigroschenhörspiel nach einem Motiv von J.G. Ballard und mit Anklängen an die Wahlverwandtschaften sowie einem unvorhersehbaren Ende. Es sprechen und machen Geräusche: Fredder Wanoth als Alfred Wahnschaffe, Helga von Rauffer als Helgagard von Bingen,
Anders Möhl als Van Der Moell Generator und Micha Ködel als Michelle Kö. Moderation und Buch: Theobald Fuchs. Multiinstrumentalistische Musik: Anders Möhl und Micha Ködel.
No. 13 / 1. Juni 2008
Wer jetzt noch raucht, ist schon wieder Avantgarde
Die Stimme der hyperaktiven Passivraucher wurde mithilfe ausgewählter Zitate vertreten von Petra Nacke. Der Jingle erklingt frei von Zusatzstoffen mit Drehaschenbecher, Kamm und OCB-Zigarettenpapier (blau mit Gummizug).
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs
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No. 14 / 6. Juli 2008
Die Haßliebe zwischen Nürnberg und Fürth
Petra Nacke, Barbara Ohm, Elmar Tannert, Martti Mäkkelä. Foto: Hans Gottwald
Die Fürther Historikerin, ehemalige Stadtheimatpflegerin und Buchautorin Barbara Ohm im Gespräch mit Petra Nacke und Elmar Tannert zum Thema eines langwährenden Lokalkonflikts und seiner Wurzeln in der Vergangenheit. Wahres, Anekdotisches und Kurioses rund um den "Pflasterkrieg", die fehlgeschlagene Eingemeindung Fürths zu Nürnberg, den Raub der Gebeine des heiligen Sebald und vieles mehr.
Mit Musik vom finnischen Wahl-Fürther Martti Mäkkelä
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Detlef Paulig, Michael Sierl
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No. 15 / aufgezeichnet am 17. August 2008
Die Reise nach Europolis
Foto: Fredder Wanoth
Radio Bernstein begleitet seine Hörer in die Urlaubszeit mit ausgewählten Texten aus den Reisetagebüchern des Städtesammlers Fredder Wanoth und einschlägiger Literatur aus der Feder von Thomas Bernhard, Italo Calvino, Alfred Döblin, Goethe, Wenedikt Jerofejew, Franz Kafka, Bruno Schulz, Kurt Tucholsky und Mark Twain. Inszeniert, rezitiert, gesungen und musikalisch begleitet von:
Dr. Theobald Fuchs (Stimme, insbes. liturgischer Gesang)
Josef Hollacher (Posaune, Stimme)
Anders Möhl (Stimme, Gitarre, E-Baß)
Petra Nacke (Stimme)
Elmar Tannert (Stimme, E-Baß)
Fredder Wanoth (Stimme)
Inklusive Crash-Kurs "Türkisch in 5 Minuten" und raren O-Ton-Dokumenten aus der Fremde.
Schnitt und Nachbearbeitung: Detlef Paulig
Regie: Fredder Wanoth
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No. 16 / 7. September 2008
Uns steht das Wasser bis zum Hals
Drei außergewöhnliche Künstler gastierten im Bernsteinzimmer zu Nürnberg: Die bezaubernde Schauspielerin Gina Henkel, der souveräne Sänger und Gitarrist Tobias Vogtmann und der sagenhafte Multi-Instrumentalist Tibor Klingen präsentierten im Programm von Radio Bernstein eine Untergangsrevue vom allerschockierendsten! Trocken ist nichts, feucht ist alles, und jedem hängt der Fisch zu den Ohren heraus. Uns steht das Wasser bis zum Hals, denn es regnet seit 183 Tagen! Himmlisch inspirierte Musik und begnadet rezitierte Lyrik - so gesehen, kann es getrost weiter regnen!
Videomitschnitt: "Here Comes The Rain Again" in minimalistischer Interpretation jetzt in TV Bernstein
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No. 17 / 5. Oktober 2008
Der Untergang des Hauses Usher
Gerd Berghofer, Robert Lampis. Foto: Hans Gottwald
Warm anziehen hätte man sich sollen, wenn man zu Gast bei der 17. Sendung von Radio Bernstein war. Nicht wegen der kalten Herbststürme, die ihren Einsatz verpaßten, sondern wegen der schauerlich schönen Rezitation Edgar Allan Poes Erzählung vom Untergang des Hauses Usher durch Gerd Berghofer, dessen meisterhafter Vortrag von Robert Lampis an der spanischen Gitarre kongenial musikalisch begleitet wurde. Am Ende stand das Bernsteinzimmer noch, aber alle Nerven lagen offen und manch einer hatte noch tagelang Gänsehaut...
Komposition: Nicky Hind / Robert Lampis
No. 18 / 2. November 2008
Muggn
"Alle Themen sind für mich gleichermaßen fruchtbar. Mir reicht als Gegenstand eine Fliege..."
Fitzgerald Kusz, Werner Treiber. Foto: Hans Gottwald
Nach diesem Motto von Michel de Montaigne entstand Fitzgerald Kusz' Lyrikband "Muggn". Schlagzeuger Werner Treiber untermalte und akzentuierte die Rezitation des Nürnberger Dialektaltmeisters mit eigenwilligen und ungeahnten Klängen. Moderation: Petra Nacke
Hier geht's zum Videoausschnitt in TV Bernstein
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Anders Möhl, Detlef Paulig
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No. 19 / 7. Dezember 2008
Weihnachtsmenü in einer Stunde
Foto: Hans Gottwald
Kochsendung von und mit Anders Möhl mit anschließender Armenspeisung (3-Gänge-Menü).
- Podcast demnächst -
No. 20 / aufgezeichnet am 2. und 10. Januar 2009
Winterdepressionen
Foto: Hans Gottwald
Eine musikalisch-literarische Produktion aus den Wahnschaffe-Studios, aufgenommen bei Außentemperaturen von bis zu -20° und dementsprechenden Promillewerten der Studiogäste, die ausgewählte Texte und Lieder von Hans Christian Andersen, Wilhelm Diess, Martin Eicher, Stephan Eicher, Alexander von Humboldt, Hans Henny Jahnn, Franz Kafka, Wilhelm Müller, Christoph Ransmayr, Leopold von Sacher-Masoch, Franz Schubert und Luis Trenker präsentieren. Es wirkten mit:
Dr. Theobald Fuchs (Stimme, Geräusche)
Hans Gottwald (Stimme, Geräusche)
Michaela Ködel (Stimme)
Petra Nacke (Stimme)
Detlef Paulig (Glockenschläge)
Elmar Tannert (Stimme, E-Baß)
Emanuel Tannert (Stimme, Geige, Glasharfe)
Lilly Urbat (Stimme)
Fredder Wanoth (Stimme, Geräusche, Effekte, kulinarische Betreuung)
Schnitt und Nachbearbeitung: Detlef Paulig
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No. 21 / 1. Februar 2009
Der schwarze Kreis
Kriminalhörspiel nach einer Erzählung von Veit Bronnenmeyer, 1. Agatha-Christie-Kurzkrimi-Preisträger 2009. Live inszeniert mit den Stargästen Sigi Wekerle ("6aufKraut") und Horst Faigle ("Feinton").
Grafik: Silke Klemt
Fürth, November I964. Auf den ersten Blick scheint alles klar: Frau Schumm ist durch einen Gasunfall ums Leben gekommen. Doch der junge Wachtmeister Georg Keil hat seine Zweifel an der Theorie. Er weiß, daß die Seniorin den Gasherd nie verwendet hat. Da die Kripo sich jedoch mehr für den bevorstehenden Besuch des Bundeskanzlers Erhard als für einen potentiellen Mord interessiert, beginnt Georg, auf eigene Faust zu ermitteln...
Es sprechen und machen Geräusche:
Margit Bauer als Bäckersfrau und Sekretärin Elfi
Pia Bergold als Schlotfegerlehrling
Veit Bronnenmeyer als Polizist Georg Keil
Dr. Theobald Fuchs als Polizist Rimmel und Rechtsreferent
Ina Goldfuß als Frau Schumm und Frau Banzberg
Michaela Ködel als Vermieterin Frau Kellner und Fräulein Banzberg
Petra Nacke als Erzählerin
Detlef Paulig als Kleinganove Rudi Heberlein
Elmar Tannert als Polizist Schuster und Vermieter Herr Kellner
Emanuel Tannert als Polizist Manni Burkel und Inspektor Bratsch
Lilly Urbat als Gisela und Nachbarin Frau Doll
Sigi Wekerle als Polizeirevierchef Max Hacker und Oberinspektor Hörlein
Musik/Effekte/Geräusche: Horst Faigle
Hörspielbearbeitung: Veit Bronnenmeyer, Elmar Tannert
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs, Pia Bergold
Schnitt und Nachbearbeitung: Detlef Paulig
Hier geht's zum Trailer in TV Bernstein
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No. 22 / 1. März 2009
Die Zukunft der Vergangenheit
Welche wissenschaftlichen Vorhersagen aus den Fünfziger und Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts sind eingetroffen - und welche nicht? Radio Bernstein befaßte sich überwiegend mit letzteren: Weder fahren wir mit atombetriebenen Autos, noch züchten wir Radieschen auf dem Mond. Stattdessen schicken wir einander Briefe, die man nicht mehr anfassen kann, was damals niemand sich imaginieren konnte. Theobald Fuchs, Doktor der Physik, beleuchtet im Gespräch mit dem Künstler, Zeitzeugen und Technikexperten Wolf Sakowski hanebüchene Zukunftsvisionen und gibt zum Abschluß der Sendung, wiewohl umgeben von gnadenlosen Optimisten, wertvolle Überlebenstips für drohende Krisenzeiten.

Wolf Sakowski und Theobald Fuchs im Gespräch über lunaren Radieschenanbau neben Atomreaktoren. Foto: Hans Gottwald
Mit futuristischer Klanguntermalung von Lars Fischer und Hannes Hümmer
Hier geht's zum Videoausschnitt in TV Bernstein
Tontechnik: Dr. Theobald Fuchs
No. 23 / 5. April 2009
Die EU - eine Diktatur ohne Führer?
Petra Nacke - Dr. Karl Albrecht Schachtschneider - Elmar Tannert. Foto: Detlef Paulig
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Experte für öffentliches Recht und prominenter EU-Kritiker, im Gespräch über Brüsseler Bevormundungspolitik und die Verfassungsklage gegen den Vertrag von Lissabon. Interview und Moderation: Petra Nacke, Elmar Tannert
No. 24 / 3. Mai 2009
The Best of Mofaschädel Records

Theobald Fuchs, Lilly Urbat, Emanuel Tannert sowie 2 der 3 Vermicular Appendix Buam: David Knodt und Jakob Seitz. Foto: Hans Gottwald
Die Macher des Net-Labels "Mofaschädel Records" hatten einen frisch gebrannten Sampler im Gepäck, den sie zum Selbstkostenpreis von 4,00 € ans Publikum verschleuderten, sowie erlesene Klangbeispiele ihrer bisherigen Releases. Live waren die Bear Mountain Picnic Massacre Buam zu hören, von der Konserve die Vermicular Appendix Buam sowie DJ Well. Alle Künstler mußten den bohrenden Fragen des Szene-Experten Dr. Fuchs Rede und Antwort stehen und wurden außerdem dazu gezwungen, sich die erotischen Prophezeiungen des Bernstein-Hausastrologen Anders Möhl anzuhören.
"Mofaschädel
ist ein (so gut wie) frisch gegründetes Netlabel. Unsere Idee ist es,
dem unserer Meinung nach sehr großen kreativen Potenzial in Hersbruck
und Umgebung eine neue Plattform zu bieten. Dabei bevorzugen wir keine
bestimmte Musikrichtung. Wir verlegen alles von Jazz bis Metal und von
Pop bis Techno. Rockbands, die vielleicht schon einige Auftritte
bestritten haben, aber auch Künstlern, die bisher nur für sich selbst
musiziert haben, oder völlig anders gearteten Projekten soll hier Gehör
verschafft werden."
No. 25 / 7. Juni 2009
Albanien - Land des schadhaften Hörens
Schon das Deutsche Reisebüro der DDR warnte im Jahre 1958 vor Reisen nach Albanien: „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei diesen Reisen keinerlei Komfort erwartet werden kann. Die landschaftliche Schönheit, der ideale Sandstrand und die Großartigkeit der imposanten Bergwelt müssen hier für die Teilnehmer ausschlaggebend sein.“ Die dreiköpfige Radio-Bernstein-Delegation ließ sich nicht abschrecken und erkundete ein Land, in das bis heute kaum ein Pauschaltourist seinen Fuß zu setzen wagt. Ein Hörfunkmagazin der besonderen Art mit O-Tönen und Reisetagebuchschnipseln, aufgenommen, zusammengestellt und präsentiert von
hier von einem unbekannten Albaner in Korça bei der Einnahme von Korça-Bräu abgelichtet. "Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen". (Erich Kästner)
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No. 26 / 5. Juli 2009
Berühmt in Nürnberg - bringt's das?

Fanfaria Norimberga - Ellen Seifermann - Fredder Wanoth - Elmar Tannert. Foto: Hans Gottwald
Die 26. Sendung von Radio Bernstein eröffnet sowohl ernüchternde als
auch erheiternde Einblicke in das Innenleben zweier Autoren, eines bildenden Künstlers sowie einer waschechten Kunsthallenchefin. Der
Gastgeber und Moderator der Sendung, Fredder Wanoth, der seit geraumer
Zeit von zwei Nürnberger U-Bahn-Fahrern regelmäßig erkannt und
(namentlich!) gegrüßt wird, stellt im Gespräch mit Ellen Seifermann die Frage,
ob's das eigentlich bringt, in Nürnberg berühmt zu sein. Der Exkurs führt über Aspekte lokalen und
weltweiten Ruhms sowie Macht kontra Geschmack bzw. Geschäft bis hin
zu Dürer als Nicht-Wahlberliner und fahrerlosen U-Bahnen. Ferner las der
kongeniale Elmar Tannert als die "Stimme von Radio Bernstein" aus den
Tagebüchern von Witold Gombrowicz, welcher sich im unfreiwilligen
argentinischen Exil tiefschürfende Gedanken über Literatur und Kunst
sowie den Schaffenden derselben machte. Für die musikalische Würze
sorgten Fanfaria Norimberga alias Simon Kintopp und Matthias
Schuller
No. 27 / 6. September 2009
Urlaub in Gostenhof
Wer Urlaub in Gostenhof macht, ist entweder Hobbyethnologe auf Bildungsreise oder selbst für einen Billigflug zu pleite. War´s das? Nein!Andere Möglichkeiten präsentieren Petra Nacke und Bettina Ostermeier in einer launig-zärtlich-zickigen Liebeserklärung an Gostenhof

Bettina Ostermeier, Petra Nacke. Foto: Detlef Paulig
No. 28 / 4. Oktober 2009
'Ich dir auch' - Malediktologie international
Ein Streifzug durch die Welt der virtuosen Vulgaritäten mit Balkan- und Verwünschungsfachmann Keno Halilovic. Durch die Sendung führen Dr. Theobald Fuchs und Elmar Tannert. Musik: "The Tibor Klingen", starring Jakob Seitz (g), Emanuel Tannert (ukulele, voc) und Lilly Urbat (voc)

Dr. Theobald Fuchs, Keno Halilovic, Elmar Tannert. Foto: Hans Gottwald
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No. 29 / 1. November 2009
Stunde der Klage
Ein Lob der Melancholie und der ungehemmten Quengeligkeit - traurige Lieder und Gedichte zum Herzzerbrechen. Ungehemmtes Mitweinen

Horst Faigle, Petra Nacke, Elmar Tannert. Foto: Hans Gottwald
erwünscht, Taschentücher werden gestellt. Mit Petra Nacke (Stimme, Gitarre, Ukulele), Horst Faigle (Percussion, singende Säge, Melodica, Gitarre, Ukulele, Stimme) & Elmar Tannert (Baß, Stimme, Percussion). Achtung, rechtlicher Hinweis: Das Copyright des deutschen Textes von "L'éclusier" (Jacques Brel) liegt bei Petra Nacke.
No. 30 / 6. Dezember 2009
El Mago Masin

"Kabarett bei Minusgraden" war angekündigt, doch war wider Erwarten das Wetter mild wie El Magos feinfühliges Gitarrenspiel. Stimmlich huldigte er der Schönheit Gostenhofs, den Geschmackserlebnissen mit ausgewählten Duschgel-Sorten sowie als Minnesänger auch anderen Frauen außer seiner eigenen. Obwohl er keinen Nonsens scheute, forderte seine Darbietung das Bernsteinzimmer-Publikum zu intellektuellen Höchstleistungen heraus - Analphabeten hatten keine Chance.
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No. 31 / Januar 2010
Winterexplosionen
Noch mit den Detonationen von Feuerwerkskörpern im Ohr begab sich Radio Bernstein ein weiteres Mal in die Wahnschaffe-Studios, wo neue Trommelfellstrapazen drohten. Vor der Geräuschkulisse einer Silvesternacht wurden erlesene Texte gelesen, vor deren Sprengkraft ausdrücklich gewarnt werden muß. Sicherheitshalber wurde auch für musikalisches Ohrenbalsam gesorgt. Es wirkten mit:

Det Onation, Dr. Theobald Fuchs, Petra Nacke, Emanuel Tannert, Elmar Tannert. Foto: Hans Gottwald
Dr. Theobald Fuchs (Stimme, Geräusche)
Hans Gottwald (Stimme, Geräusche)
Petra Nacke (Stimme, Akkordeon)
Detlef Paulig (Stimme, Geräusche)
Elmar Tannert (Stimme, E-Baß)
Emanuel Tannert (Stimme, Ukulele)
Lilly Urbat (Stimme)
Fredder Wanoth (Stimme, Geräusche, Effekte, kulinarische Betreuung)
Regie, Tontechnik und Aufnahmeleitung: Fredder Wanoth
Schnitt und Nachbearbeitung: Hans Gottwald
No. 32 / 7. Februar 2010
Blumenfresser unverblümt - letzte & allerletzte Texte

Christian Schloyer, Maren Burghard, Dirk Stolzenberger. Foto: Hans Gottwald
An diesem unvergesslichen Abend stellen
die ambitionierten Herausgeber des erfolgreichen Literaturmagazins
Blumenfresser erstklassige Texte aus dem aktuellen Heft vor. Doch es
wird auch schockierende Einblicke in den Redaktionsalltag geben. Mit Andreas Neuner, Maren Burghard, Tobias
Falberg, Christian Schloyer und Dirk
Stolzenberger.
No. 33 / 7. März 2010
Zettels Einkauf

Elmar Tannert, Kathrin Pläcking, Elnaz Amiraslani. Foto: Hans Gottwald
Einkaufszettel sind aufschlußreiche Fundstücke – sie geben Auskunft über Ernährungsgewohnheiten, Orthographiekenntnisse, Bildungsgrad und Gesundheitszustand ihrer Verfasser. Besitzt man eine ganze Sammlung gefundener Einkaufszettel, so lassen sich daraus Persönlichkeits- wie Stadtteilprofile erstellen, und nebenbei fällt auch noch literarischer Rohstoff ab. Elnaz Amiraslani hat für Radio Bernstein ihre Sammlung für eine Sendung ausgewertet, die sich kein Grapho-, Ethno- und Psychologe entgehen lassen sollte. Mit Zettelgeschichten von Kathrin Pläcking. Moderation: Elmar Tannert
Hier geht's zum Jingle von Stadt aus Draht in TV Bernstein
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Einer repräsentativen Umfrage des Instituts zur Entfaltung der Persönlichkeit zufolge sind 68 % aller Nürnberger der Meinung, allein um des Jingles willen müsse man jede Sendung von Radio Bernstein „einfach gehört haben“. Zu recht, wie wir meinen, lockt Radio Bernstein doch Monat für Monat mittels exorbitanter Honorare die talentiertesten Musiker ins Studio, die den Jingle auf verwegenen Instrumenten von Daumenklavier bis Glasharfe mal als Swing, als Kantate oder als Kinderlied erklingen lassen. Besonders stolz sind wir jedoch darauf, dass Radio Bernstein bei 89 % der Befragten als die skurrilste, informativste, vielseitigste und aberwitzigste Veranstaltungsreihe in der gesamten Metropolregion gilt. Zweifellos wissen es die Hörer zu schätzen, daß sich der Bogen von entlegenen Gebieten der Wissenschaft bis zum kindgerechten Livehörspiel spannt, von extravaganten Prosa- und Lyrikrezitationen bis zu hochrangigen musikalischen Darbietungen – Radio Bernstein macht alles möglich. Die im Fragebogen des Instituts vorgegebene Aussage „Radio Bernstein bietet jedes Mal eine Überraschung“ bewerteten 102 % mit „trifft voll und ganz zu“, die restlichen 45 % mit „hm, ja, doch, glaub schon, irgendwie“ – kein Wunder, denn dem Sender gelangen innerhalb seines kurzen Bestehens schon mehrfach Weltpremieren, wie etwa „Der erste Diavortrag im Hörfunk“ (Prager Abend, 2.12.2007) oder „Das V. Klavierkonzert Es-Dur op. 73 von Ludwig van Beethoven, dargeboten von einer einzigen menschlichen Stimme“ (Bremer & Stadtmusikant, 3.6.2007). Anlaß genug für 76 % der Befragten, folgender Aussage „voll und ganz“ zuzustimmen: „Da müssen sich die etablierten Rundfunkanstalten bald ganz warm anziehen!“
Was ist das Geheimnis von Radio Bernstein? Ist es die innovative Personalpolitik des Senders, bei dem jeder Mitarbeiter seine Persönlichkeit als Moderator, Programmdirektor, Regisseur, Geräuschemacher, Musiker und Rezitator entfalten kann? Ist es die Auswahl der hochkarätigen Studiogäste, die zudem in der unnachahmlichen Live-Studioatmosphäre von Radio Bernstein all ihre Hemmungen verlieren und zu Höchstform auflaufen? Oder ist Radio Bernstein so beliebt, weil jede Sendung zu jeder Zeit von www.podster.de abgerufen werden kann? Wir wissen es nicht, und wenn wir es wüßten, würden wir es nicht verraten. Fakt ist, daß dank der überschäumenden Ideen des Radio Bernstein-Teams die festen Sendeplätze bereits bis zum Jahr 2017 belegt sind, weswegen sich der Äther auf zahlreiche Sondersendungen gefaßt machen darf. Dazu eine Stimme aus dem Publikum: „Find ich gut, weil, bei Radio Bernstein kann man immer so schön stricken nebenbei!“ (Apollonia H., 73 J.)